Donnerstag, 28. Juli 2016

[NEUER BLOG]

Hallo meine Lieben, ich habe mich nun doch dazu entschieden einen neuen Blog zu erstellen. Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Durch die Prüfungen hatte ich ziemlich wenig Zeit. Nun denn, habe ich einen neuen Blog erstellt und eine Freundin hat mir geholfen beim erstellen des Layouts.

Ich bin also zurück, nur unter neuem Namen

Dienstag, 12. April 2016

#60 Prä-Examen-Depressionen

Es ist mir, um ehrlich zu sein, völlig egal ob irgendwer da draußen diesen Text ließt oder eben nicht. Ich muss gerade einfach nur alles loswerden was sich in meinem Kopf befindet und irgendwie nicht den richtigen Weg nach draußen findet. Momentan befinde ich mich in einer Prä-Examen- und Was-mache-ich-nach-der-Ausbildung-Depression. Meine Gedanken explodieren buchstäblich in mir und bereiten mir mehr Stress, als ich zur Zeit sowieso schon habe. Ich bin jetzt knapp 20, in wenigen Monaten fertig mit der Ausbildung und fühle mich hilfloser als je zu vor.  Es gibt so viele Dinge die ich noch machen will, so viele Orte dich noch sehen will und habe keinen Plan wie ich das alles managen soll. Der Gedanke, von dem Ort wegzuziehen und mein der zeitiges Leben dort einfach hinter mir zu lassen, um vielleicht irgendwo, vielleicht in meiner Heimatstadt, wieder ein neues Leben zu beginnen, verschreckt mich. Ich weiß nicht ob ich schon bereit bin, diesen Ort zu verlassen, ob ich es nicht bereuen werde oder ob ich überhaupt wieder in meine Heimatstadt will oder oder oder
Mein Kopf explodiert. Ich explodiere. 

Jedenfalls werdet ihr in nächster Zeit wohl wieder mehr von mir hören, weil ich das hier alles loswerden muss und nur beim Schreiben habe ich das Gefühl, dass das alles hier einigermaßen meinen Kopf verlässt und mich befreit.

Sonntag, 20. Dezember 2015

#59 Die letzten Tage

Ich habe lange nichts von mir hören lassen. - Vielleicht weil der monatelange Schmerz langsam ein Ende zu finden vermag und vielleicht weil mir die Worte fehlten, das was in meinem Kopf nun wieder Platz gefunden hatte aufzuschreiben. Mir ist aufgefallen das sich alles worüber ich schreibe ähnelt. Meine Texte handeln von Liebe, Schmerz, Suchen und Finden, Einsamkeit und verwirrenden Gedanken. Es ändert sich nichts. Nun kommen wir wieder einmal den letzten Tagen des Jahres näher. Viele sind damit beschäftigt Geschenke zu kaufen oder zu basteln, Plätzchen zu backen und die Vorsätze für das neue zu Jahr zu besprechen. Auch ich gehöre dazu. Letztendlich nutze auch ich das nächste Jahr für einen kleinen Neuanfang und eine Motivation meinen Zielen näher zu kommen. Jedes Jahr blitzt eine kleine Hoffnung in mir auf, das sich vielleicht dieses Jahr etwas verändert. Und wer weiß ob sich dieses Jahr nicht doch etwas verändert, zu mindestens für mich.

Dienstag, 6. Oktober 2015

#58 Schmerz.

Ich will dir in die Augen schauen, doch dein Blick ist so schwer. Deinen Augen sind so dunkel und dein Schmerz so ersichtlich. Wenn ich dich anschaue fühle ich den Schmerz. Wenn sich unsere Blicke treffen ist der Raum gefüllt mit schwerem Schmerz. Eine Explosion von Emotionen die nicht ausgesprochen werden und in Wirren Gedanken im Kopf verloren gehen. Unerträglicher, kalter, schwerer Schmerz erfüllt unsere Blicke. Unfähig mit einander zu reden, unfähig Gefühle zu deuten, unfähig überhaupt irgendwas zu verstehen. Zwei Seelen die ineinander verloren sind und den Weg nicht finden und vom Schmerz durch ein Labyrinth der Gefühle geleitet werden. 

Sonntag, 27. September 2015

#57 if you reading this, its to late

If you reading this, its to late
to late to say you're sorry
to late to say you need me
to late to say you miss me
to late to say you love me

you're no longer the king in my head
you're no longer the king of my emotions

you mean nothing to me now, 
I'm done with having this feelings for you.

I'm so proud of my myself to say that you're no longer part of my life.
So,
If you reading this, its to late





Mittwoch, 16. September 2015

#56 An Jemanden

Um ehrlich zu sein fehlen mir jetzt schon die Worte, dabei habe ich mir so oft die Worte im Kopf zusammengelegt, sollte ich dir einen Brief schreiben oder sollten wir uns vielleicht doch mal begegnen. Obwohl, wenn ich dich zufällig mal sehen sollte, wäre mein Körper gar nicht in der Lage auf dich zu zu gehen und dich anzusprechen. Zweimal hatte ich jetzt schon die Vermutung dich gesehen zu haben, allein das hat mich fast in eine Panikattacke versetzt. Mein Herz hat wie wild gehämmert und meine Arme und Beine haben gezittert. Schon krass wie Gefühle deinen Körper beeinflussen.

Du hast einmal zu mir gesagt das wenn du dich je von mir trennen würdest, ich sicher schnell einen neuen, besseren Menschen für mich finde und ich schnell über dich hinweg komme. Und wie oft habe ich dir gesagt das es nicht dazu kommen wird und ich niemals nur ein paar Wochen bräuchte um dich zu vergessen. Natürlich habe ich Recht. 13 Wochen, wir haben 13 verdammte Wochen kein Wort miteinander gesprochen, nicht miteinander geschrieben. Wir haben uns 13 Wochen nicht in die Augen geschaut. Ich habe nun 12 Wochen deine Stimme nicht mehr gehört und dein Gesicht nicht gesehen. Ich weiß nicht wie es dir geht, was du machst. Scheisse, alleine das zu schreiben und darüber nachzudenken raubt mir die Kraft und lässt die Tränen laufen.

Vielleicht habe ich nicht ständig an dich gedacht. Natürlich gab es Tage an denen es mir besser ging und du kurzzeitig meine Gedanken verlassen hast. Natürlich hatte ich auch öfter mal Spaß und habe gelacht. Und trotzdem ändert es nichts. Ja, wenn die Frage „Wie geht’s dir?“ kam habe ich stets mit „Gut.“ geantwortet. Warum? Weil ich es leid war immer wieder darüber nachzudenken warum es mir eigentlich nicht gut geht, weil sicher schon alle genervt von mir und meiner immer gleich bleibenden Antwort waren, weil es einfach immer wieder weh getan hat über dich zu reden.

Du hast bald Geburtstag und vor einem Monat habe ich schon darüber nachgedacht wie ich dir gratulieren soll und vor allem wann. Ich hab überlegt ob ich dir das Geschenk mache, was ich dir eigentlich schenken wollte. Habe überlegt ob wir vielleicht an diesem Tag wieder miteinander reden können und ich dich vielleicht sehe. Ob ich vor deiner Tür stehen soll. Und ich zerbreche mir immer noch den Kopf darüber. Und ob wir überhaupt irgendwann wieder miteinander reden...

Aber, wenn du weiterhin möchtest das es so bleibt wie es ist, dann ändere an der Situation nichts. Kalter Entzug ist wohl der beste, nicht wahr? Sollten wir uns also durch Zufall begegnen, ignoriere mich, sieh mich nicht mal an. Sprich nicht mir und rede nicht über mich mit gemeinsamen Freunden. Bitte. Denn du weißt, Frauen finden alles raus... Und all das würde mir Hoffnungen machen. Es würde mich dazu bringen zu glauben wir hätten noch eine Chance. Und wenn dem nicht so ist, möchte ich nicht weiter gequält werden. Ich möchte nicht an etwas glauben was nicht mehr passieren wird.

Ich kann nämlich immer noch sagen das ich dich verdammt nochmal unglaublich liebe... Dass ich mir immer noch Bilder anschaue... Dass ich immer noch an dich denke und mich viel an dich, an uns erinnert... Ich kann dir sagen das ich noch furchtbar leide und ich will das es aufhört. Und eigentlich will ich das du diesen Brief liest und eigentlich will ich das nicht..


In Liebe, Lucy

Montag, 14. September 2015

#55 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

"Also, was wäre denn ein besserer Deal für dich?" fragt er. "Schaust du Game of Thrones?" lenke ich gekonnt vom Thema ab. "Nein, leider, ich hänge noch bei The Walking Dead fest." antwortet er. "Die Serie ist gut, ich bin zwar erst bei Staffel zwei, aber ich liebe sie." erwidere ich. "Und du lenkst schon wieder vom Thema ab." ermahnt er mich. Unglaublich das er es immer wieder bemerkt. Ich hab mal gelesen, dass wenn sich dein Gegenüber leicht vom Thema und seiner eigentlichen Frage zu dir ablenken lässt, ist er nicht sehr interessiert an dir und redet lieber über sich selbst. Seit dem ich  das weiß erwische ich mich immer wieder dabei zu testen ob sich mein Gegenüber wirklich für mich interessiert oder einfach aus Höflichkeit Interesse zeigt oder eben versucht mir etwas vorzumachen. Was denkt ihr wie oft ich letzteres bemerkt habe. Ich bin immer wieder überrascht wenn jemand nicht (!) durch meinen heimlichen Test fällt...

Montag, 17. August 2015

#54 Meine Mauer

Mein Herz hämmert wild gegen meine Brust. Mir wird heiß... und kalt... zu gleich. Ich unterdrücke ein Schluchzen und kämpfe gegen die Tränen. Verdammt, ich kann jetzt nicht weinen, ich muss Auto fahren, verdammt. Natürlich läuft im Radio jetzt genau dieses Lied. Ironie des Schicksals, hm? Ich halte an und blicke in die Leere. Ich kann die Tränen nicht mehr aufhalten, ich kann das Schluchzen nicht mehr runterschlucken. Scheisse, Scheisse, Scheisse. Warum hast du noch so eine Macht über mich und meine Gefühle. Warum verdammt weine ich immer und immer wegen ein und dem selben Grund. Zur Hölle, verlass' meinen Kopf. Es macht mich krank. Es macht mich so krank und verletzlich. Ich hatte dich so gut verpackt und wegsortiert, meine Gedanken so fein säuberlich geordnet. ...Und dann sehe ich dich, mit ... , und du zerstörst alles. Reißt meine Mauer nieder, als hätte es sie nie gegeben. Verdammt, das tut so unbeschreiblich weh.


Dienstag, 28. Juli 2015

#53 Die Zeit fühlt sich an wie eine Lüge


"Ich hänge noch ziemlich an ihm..." gab ich niedergeschlagen zu. "Ehrlich?" Warum schaut er so überrascht aus? Ist es nicht ziemlich 'Typisch' das Frauen ihren Exfreunden hinterher weinen? "Hat er Schluss gemacht?" fragt er nebenbei. "Ja." antworte ich und senke den Blick und zünde mir eine Zigarette an. Ich erwähne das ich schon wieder viel zu viel rauche, in der Hoffnung das er versteht das ich versuche das Thema zu wechseln. "Ich habe vor 10 Jahren aufgehört." sagt er stolz. Während er weiter an meinem Auto herumbastelt unterhalten wir uns über dies und das. Ich bin froh über die banalen Gesprächsthemen, doch ich merke auch wie meine Gedanken sich immer wieder abwenden. Nach dem gescheiterten Versuch mein Auto zu reparieren, und ich muss zugeben das ich ziemlich traurig war das es nicht geklappt hat, räumt er seine Sachen zusammen, schaut mich an und fragt vorsichtig: "Darf ich dir mal eine persönliche Frage stellen?" Ich schaue ihn an und versuche selbstbewusst zu wirken. "Klar." antworte ich kurz. "Wieso hat er Schluss gemacht?" Oh, irgendwie wusste ich das diese Frage kommen musste. Es ist nicht so das ich nicht darüber reden kann, eher das ich dann immer und immer wieder den selben Schmerz spüren muss. Es sind immer die selben Fragen die meine Gedanken durchqueren und verzweifelt versuchen eine Antwort darauf zu suchen. Immer und immer wieder.  "Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein." gestehe ich, mal wieder. Wie muss ich für andere aussehen wenn ich nicht mal den Grund unserer Trennung weiß? Wie erbärmlich muss ich auf euch da draußen wirken? Schon wieder zünde ich mir eine Zigarette an. "Es hat anscheinend einfach nicht mehr geklappt, oder vielleicht wollte er auch einfach nichts mehr dafür tun. Das es klappt, meine ich." Ja, großartig Lucy. Super wie du immer anderen die Schuld geben kannst. "Er wirkt auch nicht gerade... hmm, wie sage ich das am besten, ohne das du es falsch verstehst.." stottert er vor sich hin. Nun sag schon, ich bin es gewohnt das viele schlecht über ihn reden. Das heißt noch lange nicht  das ich schlecht von ihm denke. "Er ist anscheinend auch nicht gerade der Typ auf den man sich verlassen kann. Weißt du wie ich meine?" Ja, ich weiß was du meinst. "Ich weiß, aber er war mal viel schlimmer, glaub mir. Er hat sich echt verändert." Warum verteidige ich ihn eigentlich schon wieder? Versteh' das mal einer. "Wie auch immer. Ich sollte aufhören über ihn zu reden, das tue ich sowieso viel zu oft. Reicht schon das ich ständig an ihn denke." grinse ich ihn an und hoffe dass das Thema nun endlich vom Tisch ist. Wir reden letztlich noch ein bisschen über Gott und die Welt, bis ich auf die Uhr schaue und bemerke das es gleich 6 ist. Er bemerkt meinen Blick auf die Uhr, schaut kurz zum Auto und sagt: "Na gut, dann schreiben wir nochmal wegen nächster Woche." Ich lächle "Danke und gute Heimfahrt." scherze ich. "Ja, die wünsche ich dir!" Ich steige in mein Auto und fahre direkt los. Es ist gerade super unwichtig ob ich noch was aus meinem Zimmer holen muss. Jetzt will ich einfach nur auf direkten Weg nach Hause. Und obwohl ich die Musik aufgedreht habe übertönen meine Gedanken jedes Lied. Natürlich musst du dich mal wieder während der langen Autofahrt in meinem Kopf breit machen; 

Montag, 27. Juli 2015

#52 Maske

"Alle, außer Kinder, tragen eine Maske. Letztlich lacht und weint jeder für sich alleine."